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Tag: Bayern

Elmar Wepper - Hauptrolle in DREIVIERTELMOND

DREIVIERTELMOND
ab 13. Oktober 2011 im Kino

DREIVIERTELMOND ab 13. Oktober 2011 im Kino

Die besten Drehbuchideen entspringen oft ganz alltäglichen Beobachtungen: Regisseur und Drehbuchautor Christian Zübert, selbst aus Franken stammend, und seiner türkischen Frau Ipek Zübert fielen im Zusammenleben immer wieder auf, dass wohl kaum ein größerer Gegensatz zu finden ist, als in der fränkischen und in der türkischen Mentalität. Der Schritt zur Filmidee war dann nicht mehr groß und so wurde der mürrische alte Taxifahrer Hartmut geboren, der durch eine Laune des Schicksals vor die Aufgabe gestellt wird, einem kleinen türkischen Mädchen zu helfen, das sein ganzes Leben durcheinander bringt.

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Sturzprävention der AOK-Bayern reduziert Hüftfrakturen

Reduktion in Pflegeheimen um 25 Prozent – 3000 vermiedene Frakturen

Sturzprävention - Foto: Domus MeaStürzen wird durch ein leichtes Kraft- und Balancetraining vorgebeugt. Ergotherapeutin Diana Keuchel trainiert viermal wöchentlich mit den Senioren.
Foto: Domus Mea

(gsp) Hüftfrakturen sind die häufigsten und zugleich folgenschwersten Frakturen bei alten Menschen. Meist treten sie als Folge eines Sturzes auf, so dass häufig Bewohner von Pflegeheimen betroffen sind. Die AOK-Bayern hat darum 2007 ein eigenes Präventionsprogramm ins Leben gerufen und vier Jahre lang begleitet. Jetzt präsentierte sie in München das erfreuliche Ergebnis mit 3000 vermiedenen Hüftfrakturen seit Start des Programms.

Das sind bei angenommenen Kosten von 8000 Euro je Hüftfraktur 24 Millionen Euro Ersparnis für die Kostenträger. Heute sind 955 bayerischen Heime und Pflegeeinrichtungen in das Projekt integriert. Es wurde durch Wissenschaftler des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart (PD Dr. C. Becker) und der Universitäten Ulm (PD Dr. K. Rapp) und Leipzig (Prof. Dr. HH. König) evaluiert. Die Auswertung wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

Dr. Helmut Platzer, Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern, erläutert Kernbestandteile und Hintergründe des Projektes „Sturzprävention“: „Es muss neben der Durchführung eines Kraft- und Balancetrainings für Heimbewohner eine aktive Teilnahme der Heimleiter, Pflegemitarbeiter und Heimträger gegeben sein. Unsere Kasse leistet im Rahmen einer Anschubfinanzierung eine Kostenbeteiligung für die ersten 25 Wochen. Dabei gehen die Heime eine Selbstverpflichtung für mindestens drei Jahren ein, die im Projekt geförderten Interventionsmaßnahmen zur Sturzvorbeugung und Sturzvermeidung anzuwenden.“
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Wenn der Maibaum zum Stammbaum mutiert

Fest der Nationen

Foto: Domus Mea
Einen Maibaum hat jeder Ort in Bayern. Im Tittmoninger Pflege- und Therapiezentrum ist daraus ein Stammbaum geworden, der beim “Fest der Nationen” am Samstag, den 26. Juni 2010 aufgestellt wurde. Foto: Domus Mea

Tittmoning, 19. Juli 2010 - Einen Maibaum hat jeder Ort, zumindest in Bayern. Und einen Stammbaum jede Familie, zumindest drei, vier Generationen lang. Wie ein Stammbaum und ein Maibaum aber zusammenwachsen, der Stammbaum quasi in den Maibaum eingepfropft wird, das machten jetzt Mitarbeiter und Bewohner des Tittmoninger Pflege- und Therapiezentrums vor.

Sie haben ihren Maibaum gegen einen Stammbau, einen Baum der Nationen, getauscht. Um einen direkten Bezug zum Haus herzustellen, wurde der 9 Meter hohe Stamm mit 16 Nationalflaggen spiralförmig verziert. Soviel Nationen finden sich nämlich in der Tittmoninger Pflegeeinrichtung. Dabei sprechen alle deutsch, sind sich aber ihrer Wurzeln bewusst, die in der Generation 65 Plus oft weit verzweigt sind.

Einen gebührenden Rahmen für die Einweihung des neuen Maistammbaumes setzte Michael Leipold, der Geschäftsführer des Tittmoninger Pflege- und Therapiezentrums, mit einem Festtag. Aus jedem Land wurden nationaltypische Speisen aufgetischt, für die sich das Team um Küchenchef Parzinger mächtig ins Zeug legten. Zu dem Festtag am Wochenende fanden auch viele Tittmoninger den kurzen Weg vom Stadtplatz über die kleine Holzbrücke, die über die Ponlach direkt zum Tittmoninger Pflege- und Therapiezentrum führt. Und wie es sich für ein richtiges Aufstellen eines Stammbaums gehört, durften Musik und Tanz nicht fehlen. Es spielten die „Pfundsbuam“ aus Altötting auf und Gabriele Waldhof hatte mit Bewohnern einige Tänze einstudiert. Altersgerecht wurde die Aufführung sitzend dargeboten, was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tat.
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