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Tag: Pflegestufe

Versorgungslücken bei Demenz-Patienten

 
Betreuungsleistungen der Pflegeversicherung zu niedrig

Demenz-Patienten - Foto: Gerd Altmann / pixelio.de
Versorgungslücken bei Demenz-Patienten.
Foto: Gerd Altmann / pixelio.de

Frankfurt - Die Zahl der pflegebedürftigen Patienten mit Demenz wächst. Schon 2030 rechnen Experten in Folge des demographischen Wandels mit rund zwei Millionen Demenzerkrankten in Deutschland. Eine geeignete Vorbeugung oder ein Weg der Heilung für die Krankheit Demenz wurde auch im Zuge des medizinischen Fortschrittes bis heute nicht gefunden. Ein Großteil der an Demenz erkrankten Pflegebedürftigen wird im Kreis der Familie gepflegt. Eine aufopferungsvolle Aufgabe, die besonders zeit- und kostenintensiv ist. Bei fortgeschrittener Demenz ist eine tägliche Betreuung von über zehn Stunden keine Seltenheit.

Nach Lage der Dinge ist die Betreuung eines Demenzpatienten oftmals eine Vollzeitbeschäftigung. Doch honoriert wird der enorme Einsatz der betreuenden Angehörigen kaum. Die staatliche Pflegeversicherung hält für Demenzpatienten, die noch körperlich fit sind und keiner Pflegestufe zugeordnet sind, lediglich eine geringe Betreuungsleistung von maximal 200 Euro pro Monat für ausreichend. Dass dieser Betrag aus der Pflegeversicherung viel zu gering ist und nicht den tatsächlichen Mehraufwendungen für die Betreuung entspricht und auch kein Ausgleich für den Einkommensverlust ist, hat mittlerweile auch die Politik erkannt. Doch diese tut sich nach wie vor schwer, eine bezahlbare Lösung zu finden, denn die gesetzliche Pflegeversicherung steht bereits heute unter einem massiven Finanzierungsdruck.

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DEWIA - Der Weg ins Alter

Angebote für ältere und hilfebedürftige Menschen

DEWIA - Der Weg ins Alter

Elmshorn, 23. Juni 2010 - Eine ganz besondere Entwicklung, namentlich die demografische Entwicklung in Deutschland, sorgt seit geraumer Zeit für Schlagzeilen.
Die deutsche Bevölkerung wird immer älter, bleibt lange geistig fit und scheut dazu den Gedanken an eine stationäre Pflegeeinrichtung.
Die Bundesregierung unterstützt seit geraumer Zeit die Aktion „Lieber Daheim statt Heim“, solange wie möglich in den eigenen 4 Wänden. Das wünscht sich nahezu jeder ältere Mensch.
Einige Millionen Menschen sind derzeit pflegebedürftig, eine weitere Vielzahl benötigt Hilfe zu Hause, ohne eine Pflegestufe zu haben. Ein Teil wird hiervon ambulant zu Hause durch Pflegedienste versorgt, zuweilen auch mit den sogenannten „Niederschwelligen Dienstleistungen“ – kein freundliches Wort für jenen Dienst, wie Einkaufen, Abwasch erledigen, Schriftwechsel und Post bearbeiten oder gar aus der Zeitung vorlesen.
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