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Tag: Senioren

Seniorenbetreuung in Deutschland

Im BLiCKpunkt: Werner Tigges, Vorstand des BHSB e.V.

Werner Tigges, Vorstand des Bundesverbandes Haushaltshilfe und SeniorenBetreuung e.V. (BHSB e.V.)
Im BLiCKpunkt-Interview:
Werner Tigges, Vorstand des Bundesverbandes Haushaltshilfe und SeniorenBetreuung e.V. (BHSB e.V.)

Paderborn (pts) - Wenn es im Alter schwierig wird, die alltäglichen Dinge selbst zu meistern, ist eine 24-Stunden-Betreuung eine wirkliche Entlastung für die Senioren selbst und vor allem auch für die Angehörigen.

In der Bevölkerung gibt es ganz allgemein trotzdem sehr viele Vorbehalte, eine ausländische Betreuerin zu beschäftigen. Nicht jeder möchte in seine private Sphäre einen fremden Menschen lassen, und schon gar keine ausländische Kraft. Dazu kommt, dass die Aufklärung über die Leistungen und über die verschiedenen Modelle, wie eine solche Hilfe bei einem/er Senior/in beschäftigt sein kann sehr dürftig sind.

Klar abzugrenzen ist, dass eine Haushaltshilfe nun mal keine pflegerische Kraft ersetzen kann und darf. Bei Behandlungspflege ist also immer eine zusätzliche Pflege z.B. durch einen ambulanten Dienst erforderlich.

Etabliert haben sich auf dem deutschen Markt drei Modelle, die sich recht unterschiedlich auswirken.
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Hausnotruf: Sicherheit und Hilfe im Notfall

Den Knopf am rechten Fleck
Das Wertvollste am Hausnotruf sind die Menschen dahinter

Hausnotruf - Foto: djd/www.initiative-hausnotruf.de
Sofort-Hilfe bei Unwohlsein oder akuten Notfällen: Der Hausnotruf gibt allein lebenden Senioren mehr Sicherheit.
Foto: djd/www.initiative-hausnotruf.de

(djd/pt). In einer Gesellschaft, die immer technischer, schnelllebiger und anonymer wird, bildet der Hausnotruf eine kleine Insel der Menschlichkeit. Die modernen Medien bieten zwar die Möglichkeit, sich mit Smartphones, E-Mails oder Facebook besser zu vernetzen, doch nutzen ältere Menschen diese immer noch selten. Viele fühlen sich von der Technik überfordert oder schlicht alleingelassen. Genau an dieser Stelle zeigt der Hausnotruf seine Stärke: Die für den Notfall ausgebildeten Mitarbeiter bieten nicht bloß standardisierte Hilfelösungen an, sondern bauen eine persönliche Beziehung auf, basierend auf gegenseitigem Interesse und Respekt.

Hilfe von Herzen

Wenn ein älterer Mensch allein zu Hause ist, kann schon ein leichter Sturz schnell zur Katastrophe werden. Dank dem Hausnotruf, den man wie eine Armbanduhr immer bei sich trägt, wird in solchen Fällen mit nur einem Knopfdruck eine Verbindung zur Tag und Nacht besetzten Zentrale aufgebaut. Sofortige und professionelle Hilfe ist garantiert. weiterlesen… »

Fünf Jahre Tante Emma-Laden im Dietrich Bonhoeffer-Haus

Tante Emma-Laden feierte fünfjähriges Jubiläum
(v. l.): Pflegedienstleiterin Ulrike Kamphues-Janson, die Ehrenamtliche Christa Rieke-Zapp, Einrichtungsleiter Longinus Lomp, die Ehrenamtliche Rita Schäfer und die Leiterin des Dietrich Bonhoeffer-Hauses Andrea Bochmann bei der Jubiläums-Feier im “Tante-Emma-Laden”.
Foto: St. Johannisstift

Der Tante Emma-Laden im Dietrich Bonhoeffer-Haus ist ein beliebter Treffpunkt für Bewohner, Angehörige und Besucher der Altenhilfeeinrichtungen des St. Johannisstift an der Reumontstraße. Ende April feierte das “Lädchen” sein fünfjähriges Bestehen mit einer kleinen Feier. Der ehrenamtlich geführte Tante-Emma-Laden bietet neben ausgewählten Produkten für den täglichen Bedarf viele Gelegenheiten zum gemütlichen Miteinander − ob ein kleiner Plausch bei einer Tasse Kaffee, ein Blick auf die Lieblingsseiten im Internet oder Fotobetrachtungen auf dem Computer. Geöffnet ist dienstags von 15 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 11 Uhr.

Das Angebot wäre ohne die Unterstützung von Freiwilligen nicht möglich. Vier ehrenamtliche Mitarbeiterinnen realisierten die Gründung 2007: Margarete Montag, Renate Sauer, Christa Rieke-Zapp und Rita Schäfer. Viele Bewohner des Dietrich Bonhoeffer-Haus, der Kurzzeitpflege, des Ev. Altenheims oder des Sophie Cammann-Haus nutzen das besondere Angebot des Lädchens regelmäßig. Rund 15 Besucher kommen jeden Dienstag auf einen Plausch vorbei, freitags sind es bis zu 40 Gäste. “Dass dieses ehrenamtliche Projekt sich so entwickelte, ist vor allem wegen des Engagements der Ehrenamtlichen möglich. Auf diesem Wege sage ich im Namen aller: Danke! Es ist nie selbstverständlich, sich so stark in den Dienst einer ehrenamtlichen Aufgabe zu stellen”, bedankt sich Hausleitung Andrea Bochmann.
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Im eigenen Haus alt werden

Wohnen im Alter

Wohnen im Alter - Im eigenen Haus alt werden.
Wohnen im Alter - Im eigenen Haus alt werden. Foto: ZVSHK/txn-p

(txn-p) Eine aktuelle Studie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zum Wohnen im Alter zeigt: Die Zahl der über 65-Jährigen wird bis 2030 auf ca. 22,3 Mio. steigen – jeder vierte Bundesbürger ist dann älter als 65 Jahre. Gleichzeitig wird die Zahl der über 80-Jährigen von 4,1 Mio. auf 6,4 Mio. anwachsen.

Der demografische Wandel erfordert bereits jetzt altersgerechte Wohnangebote, wobei es hauptsächlich darum geht, den Wohnungsbestand an die Bedürfnisse älterer Menschen anzupassen. Denn tatsächlich bleiben die meisten bis ins hohe Alter in regulären Wohnungen und Häusern.

Die Hälfte der Senioren lebt sogar in selbst genutztem Wohneigentum, oft bereits seit über dreißig Jahren. Dementsprechend ist der bauliche Zustand: Von Barrierefreiheit kann keine Rede sein. weiterlesen… »

Im Alter in den eigenen vier Wänden leben

Rechtzeitig an später denken:
Barrierefreies Wohnen erleichtert den Alltag

Barrierefreies Wohnen erleichtert den Alltag - djd/Verband der privaten Bausparkassen
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Wer seine vier Wände von vornherein altersgerecht gestaltet, kann die Verweildauer in der eigenen Wohnung mit großer Wahrscheinlichkeit deutlich verlängern.
Foto: djd/Verband der privaten Bausparkassen

Berlin - Die Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland wandelt sich: Es gibt immer mehr ältere und immer weniger junge Menschen. Nach einer aktuellen Studie des Bundesbauministeriums zum “Wohnen im Alter” wird die Zahl der über 65-Jährigen bis 2030 um knapp sechs Millionen und die der über 80-Jährigen bis zu diesem Zeitpunkt um mehr als zwei Millionen steigen. Das stellt auch die Wohnungspolitik vor neue Herausforderungen. Zumal derzeit über 90 Prozent der 65-Jährigen und sogar zwei Drittel der über 90-Jährigen noch in normalen, nicht altersgerecht ausgestatteten Wohnungen leben.
 
Das Schlüsselwort heißtbarrierefrei

Ältere Menschen fühlen sich in ihren eigenen vier Wänden wohl und sicher, so dass sie sich häufig sehr schwer damit tun, die gewohnte und vertraute Umgebung zu verlassen. Doch es ist vorhersehbar, dass das Leben im Alter beschwerlicher wird. Auch wenn einem der Rollstuhl erspart bleibt, ergibt sich in der eigenen Wohnung oft manches Hindernis, das man in jungen Jahren gar nicht als solches empfunden hat. Wer seine vier Wände aber so gestaltet, dass eben diese Hindernisse weitgehend beseitigt sind, verlängert in jedem Fall die Verweildauer in der eigenen Wohnung.

“Barrierefrei” heißt hier das Schlüsselwort und meint etwa den möglichst stufen- und schwellenlosen Zugang zur Wohnung, aber auch auf die Terrasse oder den Balkon. Die Flure, Türen und Räume müssen breit genug sein, um sich eventuell im Rollstuhl oder mit anderen Gehhilfen bewegen zu können. Badezimmer und Küche stellen häufig einen besonderen Engpass dar. Doch dies ist oft nur ein Bruchteil der unter Umständen erforderlichen Umbaumaßnahmen zur altersgerechten Wohnung.
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